Corona Schutzkonzept Sozialzentrum Satteins

Corona –Schutzkonzept Sozialzentrum Satteins- Jagdberg

1.Grundlagen

Zum Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner und auch zu Ihrem Schutz gelten grundsätzlich immer die Vorgaben des Bundes und des Landes Vorarlberg.

Die Distanz-und Hygienemaßnahmen sind jederzeit einzuhalten. Jetzt ist es sehr wichtig, unsere Bewohnerinnen und Bewohner, die zu den besonders gefährdeten Personen gehören, weiterhin bestmöglich zu schützen.

 

2.Geltungsbereich

Das nachfolgende Schutzkonzept gilt für alle Bewohnenden, Mitarbeitenden, Besuchenden, Angehörigen, Lieferanten etc. des Pflegeheims. Die Maßnahmen sind zum Schutz aller zwingend einzuhalten. Es ist jeweils das aktuellste Schutzkonzept gültig und ersetzt die vorhergehenden.

 

3.Kommunikation

Das aktuelle Schutzkonzept des Sozialzentrum Satteins wird auf der Homepage des Pflegeheimes veröffentlicht. Für Mitarbeitende wird ebenfalls eine Version im Intranet veröffentlicht und für Bewohnerinnen und Bewohner wird ein gedrucktes Exemplar beim Empfang aufgelegt. Weitreichende Anpassungen im Schutzkonzept werden den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörigen schriftlich mitgeteilt.

 

4.Mitarbeiter

Die Pausen- und Ruheräumlichkeiten der Mitarbeitenden sind von den Aufenthaltsmöglichkeiten der Bewohnerinnen und Bewohnern getrennt. Alle Mitarbeitenden müssen bei Arbeitsbeginn die Hände desinfizieren und haben sich mit einer Maske FFP2 Maske zu bekleiden. Bei Dienstantritt mittags und abends ist eine Temperaturmessung mit Dokumentation durchzuführen. Weiter gelten die Hygienevorschriften des Sozialzentrums Satteins laut Hygieneordner. Es gilt für Mitarbeitende Maskentragepflicht in allen Bereichen des Pflegeheims, in welchen ein möglicher Kontakt mit Bewohnenden und / oder Angehörigen stattfinden könnte.

Mitarbeitende, welche verpflichtet sind, Berufskleider zu tragen, müssen diese mindestens 1 Mal täglich wechseln. Bei geteilten Diensten dürfen die Arbeitskleider während der Pause im Spind, getrennt von der privaten Kleidung, aufbewahrt werden.

Vorgehen bei Verdacht von COVID-19-Erkrankung von Mitarbeitenden.

Bei Mitarbeitenden mit Symptomen oder Verdacht, welche auf COVID-19 hinweisen, wird gemäß den Richtlinien des Landes Vorarlberg vorgegangen.

 

5.Bewohner

Hygiene-und Schutzmaßnahmen. Zum Schutz der Mitbewohnenden müssen die Bewohner beim Verlassen der Institution die aktuellen Empfehlungen des Bundes in Bezug auf Schutz-und Hygienemaßnahmen einhalten.

 

Eintritte:

Bei Neueintritten ist ein Covid-19-Abstrich, nicht älter als 48 Stunden vor Eintritt, vorzuweisen.

Isolation von Bewohnern bei Verdacht auf COVID-19 und weiteres Vorgehen

bei Bewohnern mit Symptomen, welche auf COVID-19 hinweisen, wird gemäß Dokument “Ablauf bei Verdacht auf Covid-19 Bewohner” vorgegangen.

 

 

 

Besuche:

Externe Besuche innerhalb der Institution sind aktuell nur in den ausgewiesenen Räumlichkeiten erlaubt. Außerdem können Besuche in Bewohnerzimmern in speziellen Fällen, z.B. soziale oder medizinische Indikation, oder palliative Situationen durch die Pflegedienstleitung oder die Stationsleitung erlaubt werden. Besuchende sind verpflichtet, während des Besuches im Alters-und Pflegeheim Schutzmasken zu tragen und haben sich an die Anweisungen der Institution bezüglich Schutz-und Hygienemaßnahmen zu halten.

Externe Besuche außerhalb der Institution sind für alle Bewohnerinnen und Bewohner erlaubt. Externe Ausflüge und Urlaube sind unter Einhaltung der Vorgaben der Landesregierung gestattet.

 

6.Besucher

Es sind maximal ein gesunder Besucher pro Bewohner erlaubt. Besuchende werden namentlich mit ihren Kontaktdaten in einer Liste erfasst. Ein Gesundheitscheck mit Fiebermessung wird durchgeführt. Die Kontaktdaten werden während 14 Tagen im Sekretariat aufbewahrt und anschließend vernichtet. Die Besuchenden müssen im Vorfeld schriftlich zusichern, dass sie damit einverstanden sind, sich an die Verhaltensregeln des Hauses zu halten. Ebenso ist das weitergeben der Daten bei COVID FALL an die zuständigen Stellen erlaubt – Datenschutz.

Besuchende sind verpflichtet, während des Besuches Schutzmasken FFP2 zu tragen und sich an die Anweisungen bezüglich Schutz und Hygienemaßnahmen zu halten. Besuche innerhalb der Institution sind nur in den vorgesehenen Begegnungsräumlichkeiten erlaubt.

 

7.Externe Dienstleister für die Institution

Externe Dienstleister wie Handwerker oder Techniker haben vor Aufnahme der Tätigkeiten im Sozialzentrum Satteins eine tel. Terminvereinbarung vorzunehmen. Sie sind angewiesen, sich an die bestehenden vorgegebenen Hygienevorschriften zu halten.

 

8.Verwendung von Schutzmaterial

Schutzmaterial entfaltet seine Wirkung erst wie gewünscht, wenn es korrekt angewendet wird. Schutzmaterial wird vom Sozialzentrum in ausreichendem Ausmaß bereitgestellt.

 

9.Reinigung

Die Reinigung und Desinfektion aller Räume erfolgt nach dem Reinigungskonzept laut Hygieneordner (Hans Hirschmann – Hygieniker).

 

10.Schulung und Instruktion von Mitarbeitenden

Die Mitarbeitenden werden regelmäßig bezüglich Schutz-und Hygienemaßnahmen und den korrekten Umgang mit Schutzmaterial informiert. Ebenso besteht die Möglichkeit auf Anleitungen, Hinweise etc. zur korrekten Verwendung von Schutzmaterial zuzugreifen.

 

 

 

 

 

 

11.Externe Bewohnerdienstleistungen

Externe Dienstleistungen wie Frisör oder Pedicure haben derzeit (Stand Ampel rot vom 23.10.2020) keinen Eintritt im Sozialzentrum Satteins.

Physiotherapeuten, Logopädie können nach tel. Terminvereinbarung und angemessene Schutzausrüstung unsere Klienten betreuen.

 

12.Einhaltung der Maßnahmen

Die Einhaltung der Maßnahmen wird durch das Pflegepersonal überwacht und bei Verstößen wird auf die korrekte Einhaltung der Maßnahmen hingewiesen. Ebenfalls erfolgt eine Meldung an die Pflegeleitung und Geschäftsführung.

 

 

  1. Prävention (je nach Warnstufe)

Für alle Stufen des Ampelsystems gilt das jeweilige hauseigene Hygienekonzept und die standardisierten Maßnahmen zur Verringerung der Wahrscheinlichkeit des COVID-Eintrags in Pflegeheimen. Dies umfasst auch, dass in jeder Stufe (I – IV) ausreichend Schutzmaterialen und andere pflegerische Hilfsmittel bereitstehen müssen. Händedesinfektionsständer sind routinemäßig in den Einrichtungen aufgestellt und werden laufend nachgefüllt.

Stufe I – Grün

  • Routinebetrieb
  • Abstandsregeln
  • bei direktem Kontakt mit Bewohnenden sollen FFP Masken getragen werden
  • Abstandsregeln für Personal und Bewohnende
  • PCR-Testung der Mitarbeitenden im Bedarfs- und Verdachtsfall
  • Information an MA, bei COVID19-Symptomen 1450 anrufen
  • Schutzmaterial und andere pflegerische Hilfsmittel sind in ausreichender Menge vorhanden

 

Stufe II – Gelb

  • FFP Masken bei jedem Kontakt
  • Abstandsregeln für Personal und Bewohnende
  • Empfehlung einer Besucherkoordination und Vorbereitung der Errichtung von definierten Begegnungszonen
  • Vorbereitung auf eine Kompensation von möglichen Personalengpässen (Teamsplitting, Flexibilisierung der Dienstpläne etc.)
  • Vorbereitung der Konzepte für Neu- bzw. Wiederaufnahmen
  • Krankenpflegeschüler, Mohi-Personal und Hauskrankenpflege werden evident gehalten
  • Reduzierung von externen Dienstleistungen (Frisör, Elternberatung etc.)

 

 

Stufe III – Orange

  • FFP Masken bei jedem Kontakt
  • Abstandsregeln für Personal und Bewohnende
  • Besuchseinschränkungen (Kontakte in den vom Heim definierten Bereichen)
  • reduzierte Besuche unter erhöhten Schutzmaßnahmen (max. 2 Besucher pro Bewohner je Tag, MNS in allen Bereichen)
  • Zutrittskontrollen (Gesundheitschecks durch Temperatur messen, Abfrage von Symptomen etc.)
  • Kompensation von möglichen Personalengpässen (Teamsplitting, Flexibilisierung von Dienstzeiten, Delegation von pflegerischen Tätigkeiten etc.)
  • Konzepte für Neu- bzw. Wiederaufnahmen werden angewendet
  • Schließung der heimgebundenen Tagesstrukturen sowie Mittagstisch für externe Personen
  • externe Dienstleistungserbringer (Frisör, Elternberatung etc.) haben keinen Zutritt in die Einrichtung. Ausnahme: therapeutische Dienstleistungserbringer können nach Absprache und mit Schutzausrüstung in das Heim.
  • Heimarztkonzept für die kontinuierliche medizinische Versorgung wird aktiviert

 

Stufe IV – Rot – aktuell ab 23.10.2020

  • FFP2 Masken bei jedem Kontakt
  • Abstandsregeln für Personal und Bewohnende
  • Teamsplitting oder Flexibilisierung der Dienstzeiten wird umgesetzt
  • Gesundheitsmonitoring aller MA wird durchgeführt
  • Verschärfte Besuchsbeschränkungen bis zum Besuchsverbot. (Ausnahme für Palliativsituation: bei Besuchsverbot Besuche trotzdem möglich)
  • 1 Besucher pro Bewohner je Tag, nur nahe Angehörige/ Bezugspersonen um möglichst wenig wechselnde Besuchskontakte zu haben
  • Kontakte mit Angehörigen und Bekannten via Social-Media sind zu ermöglichen
  • Schließung der heimungebundenen Tagesstrukturen
  • Ersatzpersonal kann im Rahmen eines möglichen Personalengpasses in die Einrichtung zur Dienstverrichtung (Delegieren von pflegerischen Maßnahmen) organisiert werden
  • Neu- und Wiederaufnahmen sind deutlich zu reduzieren (z.B.: Entlastung des Akutbereichs nach erfolgter PCR-Testung)
  • Heimarztkonzept für die kontinuierliche medizinische Versorgung

 

 

 

 

Vorgehen bei positiven COVID19 Fall

Pflegeheim Bewohnende:

  • Bei einem positiv COVID-19 Fall erfolgt eine Isolierung bzw. Quarantäne in der jeweiligen Einrichtung. Ausnahme: ärztliche Einweisung ins Krankenhaus aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes der COVID-19 positiven Person (vorhandene Patientenverfügung sind zu berücksichtigten)
  • Angehörige müssen verständigt werden (auch Erwachsenenvertretung)
  • Das Infektionsteam erstellt eine Kontaktliste mit der Pflegedienst- bzw. Heimleitung
  • Kontaktpersonen der Kategorie I und positiv getestete Personen werden mittels Bescheid vom Infektionsteam abgesondert und zur Testung angemeldet
  • Kontaktaufnahme mit der Einrichtung durch Mitarbeitende der Abteilung IVa: ausreichend Schutzmaterialien vorhanden, Hygienemaßnahmen, aktuelle Lage: personelle Ressourcen und Zustand Bewohnende, Abstimmung und Vorgehensweise Testung, Abstimmung der Kommunikation mit der Presse, Besuchermanagement
  • Testauftrag ergeht ans Rote Kreuz (Testung vor Ort durch das Rote Kreuz)
  • Je nach Anzahl der positiv getesteten Personen wird nach Absprache mit der Landessanitätsdirektion eine weitere Testung durchgeführt.

Mitarbeitende der stationären Betreuung und Pflege:

  • Bei positiv COVID-19 Mitarbeitenden erfolgt eine Absonderung durch das Infektionsteam
  • Kontaktpersonen der Kategorie I und positiv getestete Personen werden mittels Bescheid vom Infektionsteam abgesondert
  • Infektionsteam leitet entsprechende Maßnahmen ein (Testungen von weiteren Mitarbeitenden, Bewohnenden etc.)
  • Die Angehörigen oder Bekannten sind von Mitarbeitenden der jeweiligen Einrichtung zu informieren, sofern ein Bewohnender oder Klient betroffen ist (auch Erwachsenvertretung)
  • Der jeweilige Landesverband Hauskrankenpflege, ARGE Mobiler Hilfsdienst oder Heimbetreiber klärt die personellen Ressourcen ab
  • Darüber hinaus ist eine mögliche Unterstützung durch Pflege- bzw. Betreuungspersonal aus der Nachbargemeinde von der jeweiligen Einrichtung zu prüfen (Solidaritätsgrundsatz)
  • Des Weiteren ist über den jeweiligen Landesverband die Fachabteilung zu informieren
  • Die betroffene Einrichtung (Pflegeheim, wird engmaschiger von der Fachabteilung engmaschig begleitet. Ergänzend dazu können zur psychosozialen Entlastung der Mitarbeitenden auch Psychologen hinzugezogen werden

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